7. Tagung Junger ProzessrechtswissenschaftlerInnen

Auf europäischer Ebene sind im letzten Jahrzehnt Fragen wirksamer Rechtsdurchsetzung verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt: Die Zahl europäischer Rechtsakte wie auch der Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Union und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die sich der effizienten prozessualen Rechtsdurchsetzung widmen, wächst kontinuierlich. Das gibt – gerade am Tagungsort Luxemburg – Anlass, den Einflüssen der vermehrten europäischen Aktivitäten auf das nationale Prozessrecht nachzuspüren: Wo zeigen sich konsolidierende und harmonisierende Einflüsse auf nationale Rechtsdurchsetzungsmechanismen – wo hingegen disruptive Elemente, die lange tradierte nationale Prozessmaximen zu erschüttern drohen? Anders gewendet: Inwieweit erweist sich Europa als Chance, inwieweit als Risiko für Funktionsfähigkeit, Kohärenz und Maximenorientierung des Verfahrensrechts?

Die Anmeldung für die Tagung wird im Sommer 2021 an dieser Stelle freigeschaltet.

Dann werden auch das Tagungsprogramm und weitere Details veröffentlicht. Den Call for Papers könnt ihr weiterhin hier abrufen.

Für Fragen stehen wir euch jederzeit gerne unter jungesprozessrecht@mpi.lu zur Verfügung.

Euer Organisationsteam
Dr. Lena Hornkohl, Dr. Wiebke Voß (derzeit in Cambridge)